woche 1
make-up und kleidung wie jeden morgen, ein bisschen zu früh am schreibtisch, der fahrtweg fällt weg.
woche 2
das erste mal yoga nach youtube.
woche 3
neue kopfhörer gegen den lärm der nachbarbaustelle.
woche 4
videokonferenz auf der terasse in der sonne... ich bin begeistert, die kollegen eher nicht so.
woche 5
das erste mal seit vier wochen bei der arbeit schuhe an. einlaufen für bessere zeiten.
woche 6
mir fällt die decke auf den kopf. kompensiere mit onlineshopping in den kleinanzeigen.
woche 7
neuer bürokollege im doppelbüro. ein eukalyptusbusch aus der gärtnerei. eher schweigsam.
woche 8
in der mittagspause sauerteigbrot aus dem ofen geholt.. macht man wohl so bei corona
woche 9
überstunden… während die anderen in der firma noch wochentagweise minderarbeit aufbauen müssen.
woche 10
yoga, was ist das? make-up…. brauche ich nicht.
woche 11
wenn man beginnt die oberteile passend zur schlabberbuxe auszusuchen.
woche 12
auslandsreisen sind für mitarbeiter weiterhin untersagt...
...to be continued.
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4. Juni 2020
26. März 2020
#achtsamkeit ...morgenroutine?
#butfirstcoffee ...egal was am tag geplant ist, ohne kaffee geht gar nichts. bekomme ihn ans bett gebracht und nehme ihn werktags mit unter die dusche. als ganz später vogel ist morgens sonst nix drin... kein frühstück, keine zeitung.
war ich die tage noch endlos genervt von der situation da draußen, beginne ich dem entschleunigten völlig runtergefahren leben gerade etwas abzugewinnen. die fahrt ins büro fällt weg... die halbe stunde am morgen habe ichh die vergangenen tage einfach früher mit der arbeit begonnen, heute war zeit etwas neues auzuprobieren.
um yogamatten schleiche ich schon länger herum... hört man doch überall im bekanntenkreis begeisterte stimmen. gut für die beweglichkeit, toll für den rücken, total anstrengend bis mega entspannend. noch eine weile daheim zu hocken ist da genau der richtige zeitpunkt neues auszuprobieren, dass nicht viel mehr als eine passende unterlage, etwas platz und youtube braucht.
youtube ist eigentlich nicht mein medium. ich bin bilderanschauer oder textleser. werbung vorweg, drüberklicken, geht´s endlich los, komm zum punkt... mist die überschrift hat mehr verprochen als das video her gibt. videos über wasauchimmer strapazieren meine nerven.
die yoga videos von mady morrison sind da erfrischend anders. ok, werbung vorneweg gibt´s auch. den rest der zeit gibt es einen gut möblierten räum, eine angenehme stimme und ausreichend erläuterungen, dass auch der anfänger ohne körperteilknoten aus der sache raus kommt.
ich glaube die zehn minuten am morgen nehme ich mir jetzt öfter.
labels:
achtsamkeit,
arbeitszimmer,
coronakrise,
persönliches,
wohnliches,
yoga
23. März 2020
#drübernachgedacht ...das leben daheim.
wir stecken alle in der gleichen situation... und stellen dabei schlagartig fest wie unterschiedlich unsere leben sonst sind.
wenn meine lebenmittelvorräte drohen weniger zu werden, lässt mich das noch lange nicht in panik verfallen... so schnell verhungere ich schon nicht. wer kinder hat, für die er schließlich die verantwortung hat, denkt da vielleicht schon anders.
tage ohne struktur schlagen auf´s gemüt. verabredet euch online, treibt sport, so der tip… gut gemeint, bei oft klingt es als hätten alle gerade frei, dabei sitze ich, wie sonst auch, tagsüber bei der arbeit, nur dass diese eben nicht im büro sondern am heimischen schriebtisch erfolgt. ich vermisse den plausch mit kollegen oder den damen in der cafeteria, kann aber sonst ungestört weiterarbeiten.
keine kinder, die durch die wohnung toben, streits die geschlichtet werden wollen... kein partner, der glaubt auch in diesen zeiten ganz "normal" arbeiten zu können, während sie sich doch um die kinder kümmern kann. geschlechtergerechtigkeit die auf einemal neu ausgehandelt werden muss. das netzt strotzt vor bastel- und beschäftigungsideen und ich schaue neidisch von außen zu, keiner der bebastelt werden will.
für jeden bedeutet die situation gerade etwas anderes. nicht aufgeführt bisher, die die im akkord arbeiten um gesundheitssystem oder lebensmittelversorgung am laufen zu halten. die, die tatsächlich unter quarantäne stehen, da sie den lang ersehnten urlaub plötzlich zu falschen zeitpunkt in einer ungünstigen gegend verbracht haben. die, die angst um familienangehörige haben, oder gar selbst erkrankt sind.
die situation ist für uns alle neu und unbekannt. und noch viel schlimmer... die unsicherheit wie es weitergeht, wie es ausgeht. aber wie immer, wenn sich dinge nicht planen, nicht steuern lassen, schritt für schritt klappt es meist am besten. informiert bleiben, ohne den ganzen tag auf neues zu hoffen. tag für tag rumbringen und das beste daraus machen.
ich bin die tage mit kopfhörern durchs haus getanzt. das habe ich vorher noch nie gemacht und es hat mir gut getan. mit einer freundin telefoniert, statt ein halbes jahr zu brauchen bis wir es mal wieder schaffen uns auf einen wein zu treffen. lasst uns die guten seiten sehen und mehr von den guten dingen machen. die anderen... kommen von alleine auf uns zu und werden bewältigt, wenn es so weit ist.
wenn meine lebenmittelvorräte drohen weniger zu werden, lässt mich das noch lange nicht in panik verfallen... so schnell verhungere ich schon nicht. wer kinder hat, für die er schließlich die verantwortung hat, denkt da vielleicht schon anders.
tage ohne struktur schlagen auf´s gemüt. verabredet euch online, treibt sport, so der tip… gut gemeint, bei oft klingt es als hätten alle gerade frei, dabei sitze ich, wie sonst auch, tagsüber bei der arbeit, nur dass diese eben nicht im büro sondern am heimischen schriebtisch erfolgt. ich vermisse den plausch mit kollegen oder den damen in der cafeteria, kann aber sonst ungestört weiterarbeiten.
keine kinder, die durch die wohnung toben, streits die geschlichtet werden wollen... kein partner, der glaubt auch in diesen zeiten ganz "normal" arbeiten zu können, während sie sich doch um die kinder kümmern kann. geschlechtergerechtigkeit die auf einemal neu ausgehandelt werden muss. das netzt strotzt vor bastel- und beschäftigungsideen und ich schaue neidisch von außen zu, keiner der bebastelt werden will.
für jeden bedeutet die situation gerade etwas anderes. nicht aufgeführt bisher, die die im akkord arbeiten um gesundheitssystem oder lebensmittelversorgung am laufen zu halten. die, die tatsächlich unter quarantäne stehen, da sie den lang ersehnten urlaub plötzlich zu falschen zeitpunkt in einer ungünstigen gegend verbracht haben. die, die angst um familienangehörige haben, oder gar selbst erkrankt sind.
die situation ist für uns alle neu und unbekannt. und noch viel schlimmer... die unsicherheit wie es weitergeht, wie es ausgeht. aber wie immer, wenn sich dinge nicht planen, nicht steuern lassen, schritt für schritt klappt es meist am besten. informiert bleiben, ohne den ganzen tag auf neues zu hoffen. tag für tag rumbringen und das beste daraus machen.
ich bin die tage mit kopfhörern durchs haus getanzt. das habe ich vorher noch nie gemacht und es hat mir gut getan. mit einer freundin telefoniert, statt ein halbes jahr zu brauchen bis wir es mal wieder schaffen uns auf einen wein zu treffen. lasst uns die guten seiten sehen und mehr von den guten dingen machen. die anderen... kommen von alleine auf uns zu und werden bewältigt, wenn es so weit ist.
19. November 2019
wohnliches... novemberlicht
in den grauen novembertagen ist es immer etwas besonderes, wenn die sonne ums eck schaut. das warmgelbe licht flutet das haus... reste des herbstlaubes zeigen ihr noch buntes farbenspiel. jahreszeitenwechsel sind einfach was feines...
labels:
arbeitszimmer,
farbe,
herbst,
interior,
licht,
sonne,
wohnliches
27. August 2019
wohnliches... #shelfie ...ein regal, viele perspektiven
auf einem schwedischen blog unter den ikea neuheiten entdeckt, als es bei uns noch gar nicht auf dem markt war. ganz schlicht hat es vom ersten moment an begeistert. botkyrka... ein weißes stahl-u eine befestigungsschiene, lädt immer wieder zum neudekorieren, fast unsichtbar und doch stets hauptdarsteller.
4. August 2019
wohnliches ...ein planschrank in klein.
planschränke, fast vergessenes relikt aus der prädigitalen zeit, wo der A0 plan noch plan sein durfte.
für daheim viel zu platzraubend.. doch die kleine vaiante vom möbelschweden erinnert mit ihren vielen flachen schubladen ein wenig an das große vorbild. angemessener ort für skizzen, zeichnungen und schreibutensilien...
für daheim viel zu platzraubend.. doch die kleine vaiante vom möbelschweden erinnert mit ihren vielen flachen schubladen ein wenig an das große vorbild. angemessener ort für skizzen, zeichnungen und schreibutensilien...
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