dieser blöde virus hat uns schwer im griff. sind der größte teil meines umfeldes und ich zwar gesundheitlich nicht betroffen gewesen, sind die auswirkungen der krise doch immernoch zu spüren.
im märz habe ich mich geweigert mich der hamsterkauf mentalität anzuschließen. über den solawi-anteil war eine gemüsegrundversorgung gesichert. alle vorhergegangenen aktivitäten zum bewussteren umgang mit nahrungsmitteln hatten mich gelehrt, dass man aus ganz schön wenig ganz schön viel machen kann. … und trotzdem waren die auswirkungen zu spüren.
doppelt so viele mahlzeiten die am tag zubereitet werden mussten, mittags essen wir sonst in der kantine und der versuch so selten wie möglich in so wenig wie möglich geschäfte zu gehen beeinflussten das einkaufsverhalten stark.
ein glück, dass sich die heftigste phase mit der spargel/erdbeersaison deckte. was man an so einem spargelwagen alles kaufen kann (salat, kartoffeln, zitronen, eier)... schnell wurden die wägelchen zum ersatzsupermarkt. an der frischen luft, unverpackt... was will ich mehr.
anfangs auch noch sehr angenehm die besuche bei metzger und gemüseladen. in besucherarmen einkaufsrandzeiten waren abstand und infektionsrisiko kein thema. samstags dort etwas zu bekommen auf grund der schlangen fast undenkbar.
für alles andere sah es eher düster aus. gerne gebe ich mehr geld für nahrung aus... wenn dieses auch beim erzeuger ankommt. gefühlt schraubten die supermärkte mit beginn der hamsterkäufe stark an der preisschraube... die nachfrage regelt dem preis, ist mir klar, nervt trotzdem. außerdem spielte das "wie geht ein eschäft mit dem potentiellen infektionsrisiko um" für mich durchaus eine rolle. und so fand ich mich immer öfter beim discounter wieder. nicht zu voll, klare corona-regeln, die ersten mit abstandsmarkern in der kassenschlange, an die sich sogar gehalten wird. in dieser hinsicht vorbildlich. das bio sortiment mittlerweile auch ziemlich ausgeprägt, aber leider aber auch sehr plastik- oder einweglastig.
jetzt wo das infektionsrisiko abnimmt, gilt es das zuletzt antrainierte erneut zu prüfen. der tetra-pack milch, weil das den gang in den zweiten laden spart? oder macht der umweg nicht doch sinn? meine einkaufsroutine war nie durchoptimiert. sicher lässt sich daran noch was drehen. was bleiben wird ist das gute gefühl auch mit leerem kühlschrank nicht zu verhungern.
und... einwegmasken sind super. gerade für alle, die im medizinischen bereich unterwegs sind. bei allen anderen verursachen sie, leider, völlig unnötigen müll. stoffmasken gibt, wenn man sie nicht selber nähen kann oder will, für ganz kleines geld in supermarkt und drogerie. regelmäßig in die waschmaschine und das ding ist wie neu. spart jede menge müll, auch plastik und sollte im #plasticfreejuly eigentlich selbstverständlich sein.
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3. Juli 2020
2. Februar 2020
#gutevorsätzeeinmalanders ...ikigai 12 wochen programm
ikiwas.... und warum 12 wochen, wenn es doch monat für monat einen neuen vorsatz gibt?
letztes jahr im mai habe ich ein buch gekauft. genauer gesagt drei. alle zum thema ikigai, was japanisch ist und soviel heißt wie „das, wofür es sich zu leben lohnt“ oder "das wofür es sich lohnt, morgens aufzustehen“. drei, weil ich alle im buchladen bestellt hatte, mich nicht richtig entscheiden und irgendwie auch keines zurückgeben wollte.
ikigai von ken mogi ist ein hübsch gebundenes büchlein, dass entlang von kleinen geschichten die idee des ikigai näher beschreibt. nichts zum durchlesen, eher etwas zum immer wieder zur hand nehmen.
finde dein ikigai von miralles und garcia ist ein kräftiges taschenbuch... weniger schön anzuschauen, dafür mit viel inhalt. fertiggelesen habe ich es noch nicht, hängen geblieben ist aber vor allem die erläuterung zur entwicklung des shinkansen, dem japanischen schnellzug.
und ikigai 12 wochen programm von caroline de surany. das anders ist als die anderen beiden. bunt flippig.... eine gebrauchsanweisung mit kleinen aufgaben und denkanstößen.
immer wieder fange ich an darin zu lesen... scheitere an den allerersten aufgaben, weil ich mir dann doch nicht wirklich die zeit dafür nehme. und genau dafür soll der monat februar jetzt da sein. nochmal anfangen, jetzt aber richtig und wenn eine aufgabe doof ist, springe ich halt zur nächsten.... und vielleicht bin ich nach vier wochen durch, vielleicht aber auch nicht. ich lasse mich überraschen und werde berichten.
letztes jahr im mai habe ich ein buch gekauft. genauer gesagt drei. alle zum thema ikigai, was japanisch ist und soviel heißt wie „das, wofür es sich zu leben lohnt“ oder "das wofür es sich lohnt, morgens aufzustehen“. drei, weil ich alle im buchladen bestellt hatte, mich nicht richtig entscheiden und irgendwie auch keines zurückgeben wollte.
ikigai von ken mogi ist ein hübsch gebundenes büchlein, dass entlang von kleinen geschichten die idee des ikigai näher beschreibt. nichts zum durchlesen, eher etwas zum immer wieder zur hand nehmen.
finde dein ikigai von miralles und garcia ist ein kräftiges taschenbuch... weniger schön anzuschauen, dafür mit viel inhalt. fertiggelesen habe ich es noch nicht, hängen geblieben ist aber vor allem die erläuterung zur entwicklung des shinkansen, dem japanischen schnellzug.
und ikigai 12 wochen programm von caroline de surany. das anders ist als die anderen beiden. bunt flippig.... eine gebrauchsanweisung mit kleinen aufgaben und denkanstößen.
immer wieder fange ich an darin zu lesen... scheitere an den allerersten aufgaben, weil ich mir dann doch nicht wirklich die zeit dafür nehme. und genau dafür soll der monat februar jetzt da sein. nochmal anfangen, jetzt aber richtig und wenn eine aufgabe doof ist, springe ich halt zur nächsten.... und vielleicht bin ich nach vier wochen durch, vielleicht aber auch nicht. ich lasse mich überraschen und werde berichten.
19. Dezember 2019
#maulwurfshuegelstattmüllberge ...stollen unverpackt
`in der weihnachtsbäckerei...´ trällert es sogar über den büroflur, nur weil irgendwer noten im drucker hat liegen lassen. kurzum weihnachtsstimmung liegt in der luft.
von einer kollegin nochmals das stollenrezept geben lassen, bei dem der der vorab druchrechnet feststellt, dass er am ende etwa sieben kilo stollenteig in der schüssel ähh wäschewanne hat. zum glück war das bereits aus früheren jahren bekannt.
stollen backen, so ein feines ritual für die vorweihnachtszeit. zitronat, orangeat genau so wie backpulver hatte ich die tage im unverpackt laden entdeckt. butter gibt es dort ebenfalls unverpackt... was für eine schöne idee einen komplett plastikfreien stollen zu backen.noch dazu scheint es total einfach zu sein zitronat und orangeat selber zu machen...
schöne ideen, scheinbar einfach, mehr leider nicht. als ich das letzte mal im unverpackt laden war habe ich all die zutaten zwar entdeckt, aber nicht gekauft. und seitdem hat es einfach nicht mehr gelappt. stattdessen blieb, auf der durchreise zu einem geburtstag, der schnelle sprint durch den supermarkt. immerhin noch zum zutatenkaufen und selber backen, in der lactosefreien variante (minus L butter und wasser statt milch) damit alle in der familie mitessen können.
beim einlagern der selbigen festgestellt, dass zwischenzeitlich tatsächlich der letzte frischhaltefolie aufgebraucht und der letzte gefrierbeutel benutzt sind... so große dosen habe nicht... bienenwachstücher in tischdeckenformat natürlich auch nicht... also fragt besser nicht wie es ausgegangen ist, die alufolie will schließlich auch noch aufgebraucht werden.
da steht man gefühlte drei stunden in der küche, hat teig geknetet, gehen lassen, geformt, gebacken, mit butter bepinselt in zucker gewälzt, die küche schaut aus wie sau... und einen plagt das schlechte gewissen. es wäre doch sooo schön plastikfreien stollen gebacken zu haben. so schön auch dieses ritual in meine idee einer besseren welt zu überführen. hat aber nicht geklappt. und ganz ehrlich... eigentlich ist das auch ok so. es ist immernoch selbstgebackener stollen, sogar mit bio-produkten und es hat immernoch spaß gemacht ihn zu backen... und vielleicht bin ich ja nächstes jahr soweit nicht nur an von unverpackten stollen zu träumen sondern ihn auch umzusetzen.
von einer kollegin nochmals das stollenrezept geben lassen, bei dem der der vorab druchrechnet feststellt, dass er am ende etwa sieben kilo stollenteig in der schüssel ähh wäschewanne hat. zum glück war das bereits aus früheren jahren bekannt.
stollen backen, so ein feines ritual für die vorweihnachtszeit. zitronat, orangeat genau so wie backpulver hatte ich die tage im unverpackt laden entdeckt. butter gibt es dort ebenfalls unverpackt... was für eine schöne idee einen komplett plastikfreien stollen zu backen.noch dazu scheint es total einfach zu sein zitronat und orangeat selber zu machen...
schöne ideen, scheinbar einfach, mehr leider nicht. als ich das letzte mal im unverpackt laden war habe ich all die zutaten zwar entdeckt, aber nicht gekauft. und seitdem hat es einfach nicht mehr gelappt. stattdessen blieb, auf der durchreise zu einem geburtstag, der schnelle sprint durch den supermarkt. immerhin noch zum zutatenkaufen und selber backen, in der lactosefreien variante (minus L butter und wasser statt milch) damit alle in der familie mitessen können.
beim einlagern der selbigen festgestellt, dass zwischenzeitlich tatsächlich der letzte frischhaltefolie aufgebraucht und der letzte gefrierbeutel benutzt sind... so große dosen habe nicht... bienenwachstücher in tischdeckenformat natürlich auch nicht... also fragt besser nicht wie es ausgegangen ist, die alufolie will schließlich auch noch aufgebraucht werden.
da steht man gefühlte drei stunden in der küche, hat teig geknetet, gehen lassen, geformt, gebacken, mit butter bepinselt in zucker gewälzt, die küche schaut aus wie sau... und einen plagt das schlechte gewissen. es wäre doch sooo schön plastikfreien stollen gebacken zu haben. so schön auch dieses ritual in meine idee einer besseren welt zu überführen. hat aber nicht geklappt. und ganz ehrlich... eigentlich ist das auch ok so. es ist immernoch selbstgebackener stollen, sogar mit bio-produkten und es hat immernoch spaß gemacht ihn zu backen... und vielleicht bin ich ja nächstes jahr soweit nicht nur an von unverpackten stollen zu träumen sondern ihn auch umzusetzen.
18. November 2019
#nachdenkliches ...ethik und KI
zum einstieg am besten mal hier lang... und den artikel kurz durchlesen... "instagram schafft die likes ab" so oder so ähnlich war die tage der einstig in eine mittagspausenkaffeediskussion im büro.
instagram und facebook machen nicht nur gutes, da waren wir uns schnell einig... aber dürfen wir einem privaten unternehmen vorschreiben, wie es sein geld verdient? maßen wir uns nicht zu viel damit an?
früher zeigte instagram alles an, was von den nutzern gepostet wurde. hatte ich die seiten weniger anderer nutzer abboniert erschienen wenige bilder, bei mehr wurde es unübersichtlicher.... aber immer wenn etwas "gepostet" wurde, erschein es sicher zeitgleich in meiner übersicht. wollte ich vergangenes sehen, musste ich nur ausreichend weit nach unten scrollen.
das ist heute anders. der algrotithmus filtert, sortiert, schlägt vor. dadurch sehe ich nicht mehr alles, sondern vor allem beiträge von nutzern, mit denen ich viel interagiere... achte ich nicht darauf bei anderen accounts absichtlich vorbei zu schauen, geht so vieles an mir vorbei. meine kleine blase wird immer kleiner. aber ist das schlimm?
wenn ich gerne eine bestimmte zeitung lese, freue ich mich doch auch, wenn diese im zeitschriftenladen obenauf schnell greifbar für mich bereit liegt. aber wäre es besser für mich, wenn der zeitschriftenladen alle anderen zeitschriften aus dem sortiment nehmen würde und mir, weil ich sie ja nun mal am häufigsten kaufe, immer nur noch die eine anbietet?
bequem wäre das... und schließlich gibt es jede menge menschen, die gar keine lust haben in der fülle von informationen das passende auszuwählen. ist doch eine feine welt in der computer uns das leben erleichtern, häppchenweise genau das vorsetzen, was uns interessiert. schöne neue welt.
so ganz langsam wird man sich aber auch der schattenseiten dessen bewusst. hetze und fake-news finden in diesem vorgehen den perfekten nährboden. bei jedem vermeintlichen skandal wird laut geschrien und je mehr leute schreien, desto mehr interaktion, desto höher priorisiert der logarithmus. die welt wird schwärzer und schwärzer gezeichnet. wer dann im sprichwörtlichen zeitungsladen nur noch genau das eine zu lesen bekommt, glaubt schnell, dass die welt genau so ist. autsch!
digitalisierung ist in aller munde. mein handy schon jahre alt, kann bereits relativ präzise gesichter zuordnen. selbstfahrende autos sind längst keine ferne zukunftsvison mehr, assistenten mit namen siri oder alexa lassen musik spielen und tätigen bestellungen… algorithmen und künstliche intelligenz werden zukünftig eine immer größere rolle in unserem leben einnehmen.
natürlich zwingt uns niemand dazu in "sozialen"- medien unterwegs zu sein, im zeitschriftenladen können wir (noch) aus einer recht breiten auswahl mal dies und mal das lesen. doch algorithmen arbeiten nach regeln. nach regeln, die ihnen irgendwer irgendwann gegeben hat. KI also künstliche intelligenz imitiert menschliches denken um zu eigenen problemlösungen zu kommen. auch ihr muss beigebracht werden, was gut und was böse ist.
wenn diese regeln nun von privaten unternehmen aufgrund von rein wirtschaftlichen interessen aufgestellt werden, wäre das erst einmal in ordnung… würden deren autos nicht irgendwann auf öffentlichen straßen fahren, ihre "sozialen"-medien nicht von 2,2 milliarden menschen täglich genutzt werden. denn damit geht meiner meinung nach eine verantwortung einher... wie sie dieser gerecht werden... wie ethische fragen dazu gestellt und beantwortet werden können.... ich weiß es nicht, aber ich bin mir sicher, dass es nötig ist.
wer sich näher damit beschäftigen will, dem kann ich folgendes ans herz legen...
zum lesen, einen leichtgängiger thriller zum thema… mirror von karls olsberg
oder deutlich witziger daber aber erschreckend treffend... quality land von marc-uwe kling
zum hören, deutlich sachlicher aber nicht weniger unterhaltsam... hr-info podcast eine Ethik für die künstliche Intelligenz
oder ein radio beitrag mit reichtlich hintergrundinformationen... BR2 KI in der Ethik
instagram und facebook machen nicht nur gutes, da waren wir uns schnell einig... aber dürfen wir einem privaten unternehmen vorschreiben, wie es sein geld verdient? maßen wir uns nicht zu viel damit an?
früher zeigte instagram alles an, was von den nutzern gepostet wurde. hatte ich die seiten weniger anderer nutzer abboniert erschienen wenige bilder, bei mehr wurde es unübersichtlicher.... aber immer wenn etwas "gepostet" wurde, erschein es sicher zeitgleich in meiner übersicht. wollte ich vergangenes sehen, musste ich nur ausreichend weit nach unten scrollen.
das ist heute anders. der algrotithmus filtert, sortiert, schlägt vor. dadurch sehe ich nicht mehr alles, sondern vor allem beiträge von nutzern, mit denen ich viel interagiere... achte ich nicht darauf bei anderen accounts absichtlich vorbei zu schauen, geht so vieles an mir vorbei. meine kleine blase wird immer kleiner. aber ist das schlimm?
wenn ich gerne eine bestimmte zeitung lese, freue ich mich doch auch, wenn diese im zeitschriftenladen obenauf schnell greifbar für mich bereit liegt. aber wäre es besser für mich, wenn der zeitschriftenladen alle anderen zeitschriften aus dem sortiment nehmen würde und mir, weil ich sie ja nun mal am häufigsten kaufe, immer nur noch die eine anbietet?
bequem wäre das... und schließlich gibt es jede menge menschen, die gar keine lust haben in der fülle von informationen das passende auszuwählen. ist doch eine feine welt in der computer uns das leben erleichtern, häppchenweise genau das vorsetzen, was uns interessiert. schöne neue welt.
so ganz langsam wird man sich aber auch der schattenseiten dessen bewusst. hetze und fake-news finden in diesem vorgehen den perfekten nährboden. bei jedem vermeintlichen skandal wird laut geschrien und je mehr leute schreien, desto mehr interaktion, desto höher priorisiert der logarithmus. die welt wird schwärzer und schwärzer gezeichnet. wer dann im sprichwörtlichen zeitungsladen nur noch genau das eine zu lesen bekommt, glaubt schnell, dass die welt genau so ist. autsch!
digitalisierung ist in aller munde. mein handy schon jahre alt, kann bereits relativ präzise gesichter zuordnen. selbstfahrende autos sind längst keine ferne zukunftsvison mehr, assistenten mit namen siri oder alexa lassen musik spielen und tätigen bestellungen… algorithmen und künstliche intelligenz werden zukünftig eine immer größere rolle in unserem leben einnehmen.
natürlich zwingt uns niemand dazu in "sozialen"- medien unterwegs zu sein, im zeitschriftenladen können wir (noch) aus einer recht breiten auswahl mal dies und mal das lesen. doch algorithmen arbeiten nach regeln. nach regeln, die ihnen irgendwer irgendwann gegeben hat. KI also künstliche intelligenz imitiert menschliches denken um zu eigenen problemlösungen zu kommen. auch ihr muss beigebracht werden, was gut und was böse ist.
wenn diese regeln nun von privaten unternehmen aufgrund von rein wirtschaftlichen interessen aufgestellt werden, wäre das erst einmal in ordnung… würden deren autos nicht irgendwann auf öffentlichen straßen fahren, ihre "sozialen"-medien nicht von 2,2 milliarden menschen täglich genutzt werden. denn damit geht meiner meinung nach eine verantwortung einher... wie sie dieser gerecht werden... wie ethische fragen dazu gestellt und beantwortet werden können.... ich weiß es nicht, aber ich bin mir sicher, dass es nötig ist.
wer sich näher damit beschäftigen will, dem kann ich folgendes ans herz legen...
zum lesen, einen leichtgängiger thriller zum thema… mirror von karls olsberg
oder deutlich witziger daber aber erschreckend treffend... quality land von marc-uwe kling
zum hören, deutlich sachlicher aber nicht weniger unterhaltsam... hr-info podcast eine Ethik für die künstliche Intelligenz
oder ein radio beitrag mit reichtlich hintergrundinformationen... BR2 KI in der Ethik
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#drübernachgedacht,
internetkram,
kritisches,
nachdenkliches,
netzfund,
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20. September 2019
...strejk för klimatet
murmeltiere verfügen über nur wenige schweißdrüsen und hecheln nicht. ab 20 grad geraten sie in hitzestress. das murmeltier kann tatsächlich nichts tun... wir menschen aber sollten akzeptieren, dass das raufdrehen der klimaanlage in unseren SUVs nicht die richtige antwort sein kann.
23. Dezember 2018
weihnachtliches... schei*** Weihnachtszeit
Bunte Lichter überall, Weihnachtslieder sogar im Supermarkt, da eine Einladung zum Glühwein, hier zum Plätzchenfuttern... und alle so vermeintlich besinnlich und glücklich und voller Vorfreuede. Alle?
Eine kaputte Lieblingskugel ist bisher das schlimmste, was diese Adventszeit für mich bereit hält. Das ist zwar doof... aber ersetzbar und auch noch genug Geld auf dem Konto um eine neue zu kaufen. Und damit geht es mir verdammt gut.

Mir ist es wichtiger geworden, ich will meine Familie meine Freunde um mich haben, will das alles friedlich und geborgen ist... will, dass alles gut ist.
Andere erleben oder erlebten über Weihnachten die schlimmste Zeit ihres Lebens. Da ist nichts gut. Wünschen sich nichts mehr, als das es irgendwie vorbei geht, fühlen sich von all dem Heile-Welt-Getue fast verhöhnt.
... und auch denen sollten wir ein guter Gesprächspartner sein. Zuhören können, auch wenn es nicht um das tollste Geschenk und den leckersten Festschmaus geht. Denn zu Weihnachten gehören auch die ruhigen, die besinnlichen, die nachdenklichen Momente.
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