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1. Januar 2020

#gutevorsätzeeinmalanders ...ìch-kauf-nix-neues-monat januar

wer kennt das nicht... das alte jahr fast vorüber, ein bisschen weihnachtsspeck, ein bisschen zwischenden jahren bummelei und schon sprudeln wir über an guten vorsätzen für das neue jahr. nur um sie nach wenigen tagen wieder zu vernachlässigen oder ganz sein zu lassen. nur menschlich so ein verhalten.

zwei monate, jeden tag... dann klappt es eine gewohntheit wirklich zu ändern, habe ich mal gelesen. der erste schritt ist der allerwichtigste sagen andere... der erste #plasticfreejuly hat gezeigt wie veränderung bei mir persönlich am besten klappt. einfach mal anfangen, drüber schlaumachen und drüber reden/schreiben... für nahezu jedes thema kann wissensdurst und mitmachmotivation entstehen, wenn der anfang erst einmal gemacht ist.

weniger zucker, mehr sport, weniger plastikverpackungen, weniger mit dem auto ins büro fahren, mehr dies, weniger das...schwierig wird es, wenn wir uns zu viel vornehmen... verlieren schnell den überblick was von all dem es jetzt wirklich wert ist dran zu bleiben.

die letzten jahre habe ich es mit den vorsätzen daher meist ganz gelassen. ist aber ja irgendwie auch unspannend. für dieses jahr gibt es einen anderen plan. ab januar gibt es einen guten vorsatz pro monat. also zwölf mal ausprobieren wie es ist einen monat lang etwas anders zu machen als bisher.
das motto für januar steht auch schon...  
`ich-kauf-nix-neues´-monat - januar
keine haushaltsgegenstände, keine bücher, keine klamottten, keine schuhe... kühlschrank und vorratskammer werden natürlich trotzdem weiter befüllt. für alles andere wird eine `will-ich-aber-unbedingt´-liste erstellt... auf die kann ich ja später mal wieder drauf schauen. und für februar...? da fällt mir sicher auch noch etwas ein.  

27. Dezember 2019

#drübernachgedacht ...und was ist jetzt aus den guten vorsätzen geworden?

alle, von allem, ein bisschen weniger... so schwer kann das doch nicht sein. weniger auto fahren, weniger fliegen, weniger ungesundes essen, weniger konsum. klingt doch gar nicht so schwer.

an sich würde ich würde mich für einen relativ reflektierten menschen halten, mache mir gedanken über mein verhalten und dessen auswirkungen... suche wege etwas zu verbessern, die komfortzone dafür zu verlassen. die auswertung am ende des #plasticfreejuly zeigt an sich einen ganz positiven trend.

kurz vor weihnachten warte ich noch auf die allerletzten päckchen eines großen wir-verkaufen-alles-online-warenhauses... bei der suche nach dem klick zur sendungsverfolgung fällt blick auf die dagestellte gesamtsumme der bestellungen... uff. gar nicht so klein die zahl. da die darstellung recht übersichtlich ist, ziehe ich eine kleine statistik...
 
die grafik ist ist bewusst nicht mit absoluten zahlen hinterlegt, soviel datenschutz darf sein. zweitausendfünd der erste onlinekauf. mit meinem damaligen freund die diskussion, ob er mir den one-klick-buy einrichten soll... dann geht das einkaufen noch viel leichter. ich wehre mich damals mit händen und füssen, da mir bewusst ist, dass schneller kaufen nicht immer besser kaufen ist.  und gekauft habe ich online, wie der grafik zu entnehmen ist, über die jahre tatsächlich immer mehr.

die auseinandersetzung mit den themen minimalismus, nachhaltigkeit und dem vorhaben plastik zu reduzieren haben in letzten eineinhalb jahren einfluss auf mein konsumverhalten genommen. betrachtet man die nackten bestellzahlen bildet sich das aber nicht im geringsten ab.



die auswertung nur für 2019 zeigt, dass der laut hinausposaunte #plastikfreejuly nur unmerklich unter dem jahresschnitt liegt. und die enthaltsamkeit im mai wurde im juni mehr als kompensiert.

die zahlen bringen die ein oder andere unschärfe mit sich... es ist die auswertung eines online versenders dem eines großen wir-verkaufen-alles-online-warenhauses... alle anderen onlinekäufe sind nicht berücksichtigt.
außerdem kaufe ich bücher mittlerweile gerne gebrauchte bücher und wo geht das besser als online, wenn das gebrauchte direkt neben dem neuen angeboten wird. bereinigte kurve (grau) zeigt allerdings, dass der anteil nicht ausschlafgebend ist.
und jetzt? habe ich zwar fast 80 artikel auf der merkliste, also nicht direkt bestellt, sondern aufgeschoben, darf mich aber dennoch fragen, ob meine auseinandersetzung mit dem konsum mehr ist als bloße gedankenspiele.
vielleicht sollte ich das neue jahr damit beginnen einen  einzulegen.... ok, vielleicht besser einen `ich-kauf-nix NEUES (online)´-monat.