23. Dezember 2018

weihnachtliches... schei*** Weihnachtszeit


Bunte Lichter überall, Weihnachtslieder sogar im Supermarkt, da eine Einladung zum Glühwein, hier zum Plätzchenfuttern... und alle so vermeintlich besinnlich und glücklich und voller Vorfreuede. Alle?


Eine kaputte Lieblingskugel ist bisher das schlimmste, was diese Adventszeit für mich bereit hält. Das ist zwar doof... aber ersetzbar und auch noch genug Geld auf dem Konto um eine neue zu kaufen. Und damit geht es mir verdammt gut.










Vor sieben Jahren habe ich viele Stunden der Adventszeit mit Krankenhausbesuchen verbracht... bin mit meiner Familie wenige Tage vor dem Fest mitten in der Nacht in die Klinik geeilt. Gestorben ist mein Opa am 2. Weihnachtsfeiertag. Seit dem ist Weihnachten anders als früher...

Mir ist es wichtiger geworden, ich will meine Familie meine Freunde um mich haben, will das alles friedlich und geborgen ist... will, dass alles gut ist.



Andere erleben oder erlebten über Weihnachten die schlimmste Zeit ihres Lebens. Da ist nichts gut. Wünschen sich nichts mehr, als das es irgendwie vorbei geht, fühlen sich von all dem Heile-Welt-Getue fast verhöhnt.
... und auch denen sollten wir ein guter Gesprächspartner sein. Zuhören können, auch wenn es nicht um das tollste Geschenk und den leckersten Festschmaus geht. Denn zu Weihnachten gehören auch die ruhigen, die besinnlichen, die nachdenklichen Momente.











16. Dezember 2018

weihnachtliches... 3. Advent, der Baum steht



Pünktlich zum dritten Advent... drinnen der Baum, draußen der Schnee.





5. Dezember 2018

weihnachtliches... Adventskalenderwahnsinn

Ende November ist ganz Instagram voll mit Advetskalendern. Einer schöner und prächtiger als der andere. Paare übertrumpfen sich dabei die gegeseitig gepackten Päckchen noch aufwändiger zu füllen, Eltern erzählen davon, dass die Kinder dank Großeltern und Verwandschaft auch schon mal 2, 3 oder mehr Türchen öffnen können...

Kann ja jeder machen was er will. Ich mag die tradition des Adevntskalenders. Die tageweise Vorfreude in der stressigen Zeit. Fühle mich zurück erinnert als sich in unseren Säckchen liebevoll aufgeteilte Lego- oder Playmobilpackungen befunden haben.



Nur übertreiben muss man es ja auch nicht. Gibt es Geschenke doch eigentlich erst wenn das Christkind kommt. Ich habe uns oder besser mir dieses Jahr auch einen Adentskalender besorgt. Gekauft.. aber so, dass er auch im nächsten Jahr wieder als Deko herausgeholt werden kann.


Besonders gut gefällt mir darüber hinaus der `achtsame Adventskalender´. Bloggerin EmmaBee öffnet unter dem Titel zeit_statt_zeug jeden Tag ein Türchen des `Mitmach-Adventskalenders für mehr Achtsamkeit, innere Ruhe, Gelassenheit und Freude´.  Vielleicht ist auch für euch die ein oder andere Idee für die Adventszeit dabei.

4. Dezember 2018

weihnachtliches... 1. Advent

Advent, Advent ein Lichtlein brennt...und so.


Auf den letzten Drücker in die Gärtnerei vor Ort... der Wunsch-Eucalyptus vergriffen, wird es eben einen anderer. Fast winzige längliche Blätter, die Indentifikation noch nicht abgeschlossen, beim binden des schlichten Kranzes roch allerdings alles danach, muss also welcher sein.

Die Dackelgirlande ist der Kinderseite der SonntagsFAZ und fügt sich doch recht harmonisch ins Bild. Und wenn es draußen, wie im letzten Jahr, schneien statt regnen würde, könnte Weihnachten eigentlich kommen. 

28. November 2018

weihnachtliches.. DIY Eucalyptus-Kerzen-Kranz

Die allererste Weihnachtsdeko hat Einzug gehalten...


... der ein oder andere mag seit letztem Jahr keine Eucalyptuskränze mehr sehen... Ich mag sie immernoch sehr.

Der Metallreifen entstammt eigentlich einem Beistelltischchen, wurde aber von vorneherein nicht montiert und lag daher noch im Keller. Kerzenhalter und Kerze lagen in der Weihnachtskiste und die Eucalyptuszweige standen noch in der Vase. Ein wenig Blumendraht hält alles an der richtigen stelle.

Gedauert hat das ganze keine zehn Minuten. 

Ganz schlicht hängt er mittlerweile im Wohnzimmer vor dem großen Fenster und zaubert das erste bisschen vorweihnachtlicher Stimmung.

Und vielleicht klappt es in diesem Jahr, dem Konsumwahn zu widerstehen... mehr aus dem zu machen was schon da ist und nur noch dazuzukaufen was bleibt.

13. Oktober 2018

#samstagskaffee... how to be parisian

Damit kann dann bei der nächsten Paris-Dienstreise so gar nichts mehr schief gehen...

6. Oktober 2018

#samstagskaffee ...zimtschneckchen

ziiimtschnecken, große leidenschaft. auf der radltour richtung kopenhagen verging kein tag an dem nicht zumindest eine verputzt wurde. fluffiger hefeteig, zimtig süß und butterig klebrig... lecker!

und wenn man sie ganz klein backt... haben sie auch eigentlich fast gar keine kalorien. zimtschneckchen aus dem mini-muffinblech, ein haps und weg.


2. Oktober 2018

#plasticfreejuly ...Fazit nach 30 oder noch viel mehr Tagen

Das hat was noch gefehlt... aber 30 Tage? Eigentlich sind es dann doch etwas mehr geworden. Der Juli ist lange vorbei, daher die Frage was bleibt?

Für den Plastikmüll der 1. Woche tatsächlich ein Joghurtpfandglas. In Woche 2 ärgerte ich mich über den 1l Joghurt-Eimer, den ich noch im Juni gekauft hatte... war doch voher nicht leer geworden, so dass ich Ihn nicht heimlich noch entsorgen konnte bevor das ganze los ging.
Merkt ihr was... mich selbst veräppeln kann ich.

Immerhin beginnt man mal darüber nachzudenken

Medikamentenverpackungen werden sich wohl auch zukünftig nicht vermeiden lassen. Kontaktlinsen (immerhin "nur" Monatslinsen) und das dazugehörige Reinigungsmittel möchte ich auch nicht missen. Ja, man kann auch einfach eine Brille tragen. Über Jahre hinweg. Mach viel weniger Müll. Habe ich auch gemacht... etwa seit meinem 2. Lebensjahr. Nach fast 30 Jahren endlich das Gefühl zu haben auch ohne auszukommen, das gebe ich nicht mehr her.

Doch Kontaktlinsenverpackungen sind nicht alles...

Der größte Frustmoment war vermutlich als ich irgendein Online-Versand-Päckchen ausgepackt habe. Ein großer Umschlag mit reichlich Luftpolsterfolie. Feinsäuberlich getrennt, Papier zu Papier, Folie in Glas... uargs... nimmt die viel Platz weg. Und viel schlimmer... hätte man den Umschlag nicht einfach in den Schrank legen und beim nächsten mal weiter benutzen sollen?

Vielleicht ist das der Trick vom guten Recycling

Nicht erst daüber nachzudenken was damit passiert es Müll ist, sondern von vorneherein verhindern, dass es Müll wird.
Was ich nicht wegwerfe, wandert nicht in den Müll... Hoch lebe der Messie-Bude. Aber so war das natürlich nicht gemeint. Benutze ich den Briefumschlag ein weiteres Mal, nutze ich Pfand statt Einweg, kaufe ich gebrauchtes... reduziere ich Müll. 
Und... was ich nicht kaufe, wandert nicht in den Müll. Loses Obst und Gemüse statt in Folie. Einfach mal weniger unnützen Kram kaufen, spart Geld und Müll und jede Menge Ressourcen bei der Herstelltung.

Im Oktober das Fazit für den #plasticfreejuly zu veröffentlichen wirkt auf den 1. Blick etwas planlos. War auch nicht wirklich so geplant. Aber wie blödsinnig wäre es nach 31 Tagen Fleißarbeit wieder zu gewohntem zurückzukehren... sollte man nicht lieber einfach damit weitermachen?

29. September 2018

#samstagskaffee ... la fiancée



Eigentlich wollten wir uns die Stadt anschauen, ins Getümmel stürzen... uneigentlich stellten wir fest, dass wir an diesem hochsommerlich warmen Tag Ende September in Toulouse nicht die Einzigen mit diesem Plan waren.
Guter Kaffee ist dann immer erst mal ein Plan ... la fiancée, toulouse

18. August 2018

#samstagskaffee ...pflanzenkindergarten

der beginn einer kleinen pflanzenzucht... mal schauen was daraus wird.


23. Juli 2018

#plasticfreejuly ...F wie Fazit nach 20 Tagen

Das erste Fazit ist schon ein paar Tage her... Der kurze Blick nach hinten, der kurze Blick nach vorn... Was habe ich geändert? Was davon wird vielleicht auch zukünftig geändert?

plastikfrei gleich plastikfrei?

Der #plasticfreejuly ist für mich vor allem der Versuch Einwegplastik und Einwegverpackungen zu reduzieren. Klar könnte ich versuchen allen Kunststoff aus meinem Umfeld zu verbannen, aber das muss ja nicht sein. Warum sollte ich eine Plastikdose wegwerfen, die noch völlig in Ordnung ist und in ihrer Herstellung auch schon Ressourcen benötigt hat? Noch dazu würde ich sie durch eine Edelstahldose ersetzen, die zwar sehr schick ist, dafür aber jede Menge kostet und auch erst einmal produziert werden muss.

Freibrief für den Shoppingrausch?

Was gibt es nicht alles tolles zu kaufen. Megaschicke ToGo-Becher... Edelstahlbrotdosen, Kühlschrankaufbewahrungsdosen, Eiswürfelbehälter aus Edelstahl... Und gekauft habe ich bisher nichts davon. Klappte nämlich alles mit den Sachen die eh schon da waren. Und wenn ich mal irgendwann Lust habe doch noch etwas neues zu kaufen... dan kann ich ja immernoch auf die schicken nachhaltigen Onlineshops und deren Produkte zurückgreifen.

Und was klappt so gar nicht?

Ganz große Schwäche? Süßkram. Im Büro ist so lange alles gut bis fies und hinterhältig das Nachmittagstief um die Ecke schaut. Die Kaffeetasse zum Automaten mitnehmen ist kein Ding... der nebendran stehende Süßigkeitenautomat schon. Alles fein in Plastik verpackt und damit momentan Tabu. Bleibt nur, kurz vor drei, bevor die Cafeteria schließt noch irgendein loses süßes Teilchen zu schnappen. Dennoch sammeln sich im Müll-Glas zwischenzeitlich Studentenfutter-, M&M´s- und Bonbontütchen. Gesünder wäre sicherlich etwas Obst mitzunehmen... klappt aber irgendwie nicht.


Motivation?

Was auch überhaupt nicht klappt... ist, wenn es schnell gehen muss. Schnell einkaufen, keine Motivation auf rum Gesuche und Diskussionen an der Fleischtheke. Schnell noch ein Wasser im Supermarkt mitnehmen... Einwegplastikpfandflasche.


Und jetzt...

Puh... ganz ehrlich... keine 20 Tage und ganz viel Luft ist raus. Das Thema beschäftigt mich weiterhin. Ich beginne nicht nur darüber zu bloggen, sondern rede mit anderen darüber. Milch im Tetra-Pack kann ich mir gerade gar nicht mehr vorstellen zu kaufen, der Kaffee schmeckt auch besser... aber sonst... liegt da noch ein hartes Stück Arbeit vor mir. Das was Anfang des Monats wie ein Spiel wirkte, wird gerade zu Arbeit.

20. Juli 2018

persönliches... vom Sommer

Sone, Sonne, Sonne... was für ein Sommer. Die perfekten Voraussetzungen für laue Sommerabende im Garten. Kalter Weißwein, Kerzenschein eigentlich gar nicht so schwer.

Und stattdessen hängen in Gedanken noch in dem was heute im Büro war oder morgen sein wird. Hetzen durch die Woche, hängen Abends vor dem Fernseher und wundern uns, dass schon wieder Freitag ist.
Irgendwann wird es draußen wieder nieselig, grau und kalt sein und wir werden unsere Laune aufs Wetter schieben, ohne uns bewusst zu sein, dass wir trotz Traumwetter nicht weniger quengelig waren.

Genießen würde ich ihn so gerne, die langen Tage bewusst erleben, Erinnerungen schaffen und speichern. Vielleicht ist das aber auch zu viel gewollt. 

19. Juli 2018

#plasticfreejuly ... M wie Milchprodukte

Milch ist einfach... statt dem Tetra-Pack eine Pfandglasflasche, gibt es eigentlich in allen Supermärkten. Bei machen Landwirten gibt es zwischenzeitlich sogar Milchtankstellen zum selberzapfen. Joghurt im Pfandglas stellt auch kein Problem dar.

 Schwieriger wird es bei den anderen Milchprodukten

FETA gibt es im Glas, meist aber in Öl oder zumindest gewürzt. Wer das nicht mag findet auf vielen Wochenmärkten Feinkoststände die "losen" Feta anbieten. Aber unbedingt dran denken... eigenen Behälter von daheim mitbringen, sonst landet er wieder in einer Plastikschale.

FRISCHKÄSE hingegen lässt sich aus Naturjoghurt ganz leicht selber machen. Auf der Seite von Kuechenchaotin ist wunderbar geschrieben wie das mit Hilfe von Mulltuch und Sieb funktioniert. Alternativ gibt es dafür auch den passenden spülmaschinenfesten Behälter mit integriertem Sieb zu kaufen... allerdings aus Plastik.



Das klappt hervorragend... beim nächsten mal würde ich nur etwas weniger Salz nehmen. Die Molke die auf der anderen Seite des Siebs übrig bleibt kann man trinken. Schmeckt dank dem Salz wie etwas sehr dünner Ayran.

Wer sich an selbstgemachten MOZZERELLA versuchen mag klickt sich rüber zur  Süddeutschen. Klingt spannend... Keine Lust auf experimente und weder Lab noch Rohmilch im Hause, dann vielleicht besser auch auf dem Wochenmarkt suchen.

Rezepte für SAUERRAHM und CREMÉ FRAICHE gibt es bei Quark-im-Pfandglas... klingt auf jeden Fall ganz einfach und rettet die Flammkuchen Futterei. Wobei der selbstgemachte Frischkäse auf dem Flammkuchen auch ganz gut funktioniert. 

Ach und BUTTER... entweder im Hofladen oder Supermarkt in Pergament kaufen, oder Sahne in ein Schraubglas füllen und schütteln, schütteln, schütteln. Mit dem Rührgerät geht das natürlich auch. Mit der Zeit trennt sich die BUTTERMILCH, die festen Anteile im Tuch ausdrücken... fertig.

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13. Juli 2018

gesammeltes... Eroica Style

... weil das Radfahren selbst eben nur ein Teil der Verantstaltung ist.

Sonnenbrille - RAY BAN Chris,  Kappe - Café du Cycliste Octopus, Sturzring - steeldreambikes, Sattel - Books Swallow, Fronttasche - Brooks Isle of Skye, Trikot - Pedaled Tokyo Ridig Polo, Fahrradhandschuhe - BLB Bike Gloves, Lenkerband - Fitzik Bar Tape, Trinkflasche - Elite L`Eroica, Bremszughüllen - KCNC, Pedalhaken - MKS Half Clip,  Reifen - Schwalbe Lugano


12. Juli 2018

#plasticfreejuly ...F wie Fazit nach 10 Tagen

Der Juli ist, zum Glück, noch lange nicht rum... aber für ein kleines Zwischenfazit reicht es bereits. Was habe ich geändert? Was davon wird vielleicht auch zukünftig geändert?

Kaffeefilter statt Kaffeekapsel

Die Nespresso-Maschiene ist in den Schrank gewandert, stattdessen wird Abends als letzte Tat des Tages Kaffee gemahlen und im Filter bereit gestellt. Macht nicht wirklich mehr Aufwand... bleibt jetzt erst mal so.


Milchflasche statt Milchpackung

Pfandflasche statt Tetra-Pack... hat sich als gar nicht schwierig herausgestellt... würde nur irgendwer mal die ganzen angesammelten Flaschen zurückbringen... hüstel. Gut, dass bald Samstag ist.

Keine Joghurtbecher mehr

Pfandgläser sind leicht zu finden, Sorten gibt es auch reichlich... ich mag eh am liebsten Naturjoghurt mit ´nem Löffel Marmelade/Nutella/Honig. Die Tage habe ich sogar Pudding im Glas entdeckt...

Frischkäse und Co

Gibt´s leider nicht im Glas. Dank Mamas Frischkäsebereiter lässt der sich aber ganz leicht selber machen und ersetzte die Tage schon den Schmand in der Nudelsauce. Wie es auf dem Flammkuchen schmeckt probiere ich heute Abend mal aus.

Immer Dosen und Tüten mitschleppen?

Ja! Liebingsdose und Lieblingsbeutel landen morgens immer in der Fahrradtasche... egal ob ich sie später meine zu brauchen. Klappt bisher ganz gut. Ein paar mehr Dosen wären nicht schlecht. Die Tage lagen sie gefüllt mit Wurst im Kühlschrank, da konnte ich unterwegs halt keinen Käse mitnehmen.

Kein Käse?

Der Käse ist momentan tatsächlich ein Problemfall... An der Käsetheke war der Parmesan aus. Da hinten ist noch abgepackter... NEIN, danke. Der alternativ mitgenommene Bergkäse in vermeintlicher Papiertüte entpuppte sich letztendlich in gründlichst plastikverpackt. Grummel. Gibt´s halt keinen Käse. 

10. Juli 2018

#plasticfreejuly ...C wie Cremes, Cocosöl und Code-Check

Eine Freundin von mir geht bei schlechter Laune am liebsten in Drogeriemarkt um die Ecke... Fläschchen, Dosen, Tiegelchen... ein neues Duschgel mit tollem Duft, da steigt die Stimmung. Kann ich gut verstehen.

Zwischenzeitlich wird bei mir nach Möglichkeit nur noch gekauft, was tatsächlich auch leer ist. Spart unendlich Platz im Badezimmerschrank und letztendlich auch jede Menge Geld.

Vor einem Jahr etwa bin ich auf der Seite Happy Serendipity über eine App gestolpert, die mein Drogeriemarkteinkaufsverhalten noch einmal deutlich verändert hat. Mit Code Check scannt man den Strichcode und bekommt alle Inhaltsstoffe des Produktes angezeigt. Besonders interessant dabei die Einordnung nach Bedenklichkeit. Mir `sehr bedenkliches´ weil hormonell wirksames Zeug ins Gesicht zu schmieren... uargs.... will ich das?
So manch hübsche Verpackung hat auf Grund dessen bereits den Weg in den Einkaufskorb verweigert bekommen.


Im Bad gelandet ist dafür zwischenzeitlich die naturschön Reihe. Ohne fiese Zusätze, dafür in schicken braunen Glastigelchen.

Auch toll ist Kokosöl. Für die Haare oder als Bodylotionersatz. Die aktuelle Lieblingsbodylotion hat den Code-Check auch bestanden. Plastikfrei ist sie allerdings nicht... dafür werden die leeren Flaschen als Shampooflaschen im Bad verwendet. Sieht gleich viel aufgeräumter aus...

9. Juli 2018

#plasticfreejuly ...E wie Einkaufen

Mit dem geflochtenen Korb in der Hand von Marktstand zu Marktstand schlendern, hier etwas Obst, da das Gemüse... zwischendurch ein Kaffee bei einem netten Plausch mit der Nachbarschaft.

Einkaufsträume...

Die Einkaufsrealität ist wohl eher... nach der Arbeit noch schnell in den Supermarkt, was gibt´s zum Essen? Keine Ahnung, alles in den Wagen und ab nach Hause.
Das Gute daran... auch die meisten Supermärkte um die Ecke bieten Möglichkeiten plastikfrei einzukaufen. Verpacktes bleibt liegen, dafür findet loses Obst und Gemüse (natürlich ohne Plastiktüte) den Weg in den Wagen. Milch und Joghurt gibt es in Pfandflaschen und Eingelegtes im Glas statt in der Dose. Perönliches Highlight... Butter im Pergamentpapier.


Ebenfalls völlig unkompliziert türkische und griechische Supermärkte. Das Hackfleisch direkt in die mitgebrachte Schale füllen... Kein Problem. Bei den Oliven das gleiche. Feta gibt´s im Glas oder lose, ohne Ende Obst und Gemüse sowieso.



7. Juli 2018

#samstagskaffee... Grünzeug oder Die Frage ob sich getrocknete Tomaten züchten lassen

Der über den Urlaub hinweg gestartete Versuch getrocknete Tomaten am Strauch zu züchten ist zum Glück gescheitert...
Dank Schattenplatz haben die beiden Tomatenpflänzchen die fast zehntägige Abwesenheit überlebt und sahen nach der Zugabe von reichlich Nass auch relativ schnell wieder lebendig aus.
Samstag wurden dann zur Belohnung dafür erst einmal die nächst größeren Töpfe besorgt... Die ersten schwer umjubelten grünen Zwerge sind schon in Sicht. Mal schauen wie es weiter geht.

6. Juli 2018

#plasticfreejuly ...D wie Dosen

Eine der allerersten Fragen die während des #plasticfreejuly auftauchten.. Was ist eigentlich mit Blechdosen? Tomtensauce aus dem Tetra-Pack fällt weg... nehme ich halt die aus der Dose.

ABER... auch die Blechdose ist eine Einwegverpackung. 

Und, fast noch schlimmer, sie ist aus Gründen des Korrsossionschutzes innen mit einer Beschichtung versehen, die Bisphenol A enthält. mmf. Als zukünftig Kichererbsen im Glas kaufen...

Doch optimal ist Einweg-Glas auch nicht. Mit viel Energieaufwand wir das Glas erzeugt, die Recyclingquote ist zwar hoch, dafür braucht es aber auch wieder reichtlich Energie um ein neues Glas daraus zu machen.

Und jetzt?

Erst einmal feststellen, dass es kein schwarz oder weiß gibt. Maximal ein besser oder schlechter. Das optimum wäre natürlich, wenn wir die Waren lose kaufen, also ganz ohne Umverpackung. Tomaten kaufen,  Tomatensauce selberkochen, kein Ding. Eine große Portion Sauce glasweise einkochen vermutlich das opimum.
Kichererbsen unverpackt kaufen geht, 8-12 Stunden Einweichen und anschließend kochen sind mir allerdings ehrlich gesagt zu aufwändig.

4. Juli 2018

#plasticfreejuly... B wie Becher und Bequemlichkeit

Kaffee-ToGo-Becher sind böse... ist mir klar. Aber hey... Der Eine macht es doch nicht aus....
320.000 stündlich weggeworfene Becher allein in Deutschland sind aber irgendwie schon eine ganze Menge, macht etwa drei milliarden im Jahr....uff.

Mein Einer ist es sicher nicht, aber die Masse machts. Morgens den Ersten Motivationskaffee noch schnell in der Caféteria holen. Nach dem Essen nicht viel Zeit "zum Mitnehmen bitte" und im Büro fertig trinken. Zum Termin bringt mir eine kollegin einen mit, ich freue mich.. aber halt, noch ein Becher mehr?

Auf langen Autofahrten ist es mittlerweile Tradition ungefrühstückt das Haus zu verlassen und nach etwa 100 Kilometern Kaffee für die weiterfahrt zu holen. Wieder zwei mehr. wenn es jetzt noch klappen würde den von daheim mitgenommenen Becher zur tradition hinzuzufügen...

Also nichts wie los... einen hübschen Becher kaufen. Die gibt es schließlich gerade an jeder Ecke.

keepcup - press, pantone - to go cup, miir - vakuumisolierter becher, eva solo - urban togo cup,  sagaform - togo-becher porzellan

...dazu noch welche mit Sprüchen drauf und mit Einhörnern, und und und... und schon haben wir den Schrank voll mit schicken Bechern und haben beim nächsten mal wieder keinen zur Hand. Zwei monate lang jeden Tag, heißt es bei der zeit, braucht es bis der mitgebrachte Becher ökologischer ist, produziert werden musste er schließlich auch.

Das ist übrigens auch in etwa die Zeit die der Mensch braucht um Gewohnheiten zu ändern...


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3. Juli 2018

#plasticfreejuly ... A wie anfangen, Apfelsticker, aber muss das denn wirklich sein?

gerade aus dem Urlaub zurück über den Hashtag #plasticfreejuly gestolpert... Kommt genau richtig.

Der Urlaub führte und eine Woche lang auf dem Rad durch Dänemark. Den ganzen Tag draußen, das Meer... Natur pur und das mit reiner Muskelkraft.


Die Vorbereitung dazu war allerdings wenig umweltbewusst.

Wer weiß, dass er alles was er mitnehmen will jeden Tag bis zu 100 Kilometer selbst schleppen muss, achtet in erster Linie aufs Gewicht, das Kochen auf einem Mini-Gaskocher lässt auch keine riesen Sprünge zu, also minimalistisch bleiben. Nudeln mit Tomatensauce gehen immer... im Camperurlaub gerne Soße aus dem Glas, fürs Rad zu schwer, könnte außerdem kaputt gehen. Bleibt Miraculi, braucht wenig platz, wiegt fast nix, macht satt. Einen anderen Tag gibt es Reis mit tikka masala.. wieder aus der Plastiktüte. Von den mitgenommenen Müsliriegeln ganz zu schweigen. Besser wäre sicher gewesen alles nötige für den Tag vor ort zu besorgen, nach 100 Kilometern bin ich dazu allerdings irgendwie nicht mehr in der Lage.

Wieder zu Hause wird maximal noch mit dem Rad ins büro gerollt... Ausreden gibt es daher eigentlich keine mehr. Also am besten einfach mal damit anfangen

Das erste stückchen Plastikmüll im sammelglas ist übrigens ein `Apfelsticker´, diese kleinen Obstaufkleber auf den Apfeln im Supermarkt.... mal schauen, ob es die sich mit dem Gang in den Gemüseladen vermeiden lassen.

Aber muss das denn wirklich sein? 

Müssen tut gar nix. Aber drüber nachdenken, das kann man ja schon mal. Natürlich schmeißt keiner von uns seinen Plastikmüll ins Meer, genauso wenig kurz hinterm Schnellimbiss aus dem Autofenster. Liegen tut da trotzdem jede Menge.

link zur originalgrafik auf der seite des wwf
Und selbst wenn wir Annehmen, dass all der Plastikmüll der anfällt ganz korrekt dem Recyclingsystem zugeführt wird, bedeutet das noch lange nicht, dass es zu einer 100%igen Wiederverwertung kommt.

Und mal ehrlich... Plastiktütchen in der obst- und gemüseabteilung einmal verwendet, weg damit. Fleisch oder Wurst egal ob vom Metzger oder der Fleischtheke raus aus der Folie ab in den Müll. Der Schnellen kaffee für unterwegs und ab in den Müll... muss das sein?



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24. April 2018

persönliches... der einkauf, oder was passiert wenn wir uns mal kurz gedanken machen

"... ja der einkauf 
war wieder mal ganz...wunderbar
so mit suchen und finden
und handeln sogar

dieser einkauf 
gibt dir wieder ruh` ... und sinn
bis zur kommenden öde
und die kommt bestimmt..."

Zwanzigdreizehn gekauft... das Album, bei der zufälligen Titelwiedergabe neu entdeckt und mich dabei irgendwie selbst entlarvt gefühlt.

Der schnelle Klick macht es möglich. Hier ein Buch, da noch eine Kleinigkeit obendrauf um den Mindestbestellwert zu erreichen... und zum Anziehen habe ich eh nichts im Schrank.

Konsum um den Konsum Willen ist doof! Das ist klar. Aber wenn´s doch Spaß macht? 
Dann dürfen wir uns immer noch Gedanken darum machen, dass all das unter Einsatz von Energie und Ressourcen hergestellt, bei Online-Versanhandel auch noch gründlich verpackt und CO2 reich geliefert werden muss. Schlimmer noch, wenn das ganze nicht gefällt und direkt wieder den Rückweg antritt.

Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich etwas ganz schnell und unbedingt sofort haben will. Und ganz ehrlich. Meistens kaufe ich es dann auch. Sind ja meist nur `Kleinigkeiten´.

Die meisten Dinge die ich kaufe hängen dabei irgendwie zusammen.

Ich kaufe mir einen alten gebrauchten Randonneur. Dieser braucht selbstverständlich neue Schläuche und Mäntel, Lenkerband, Sattel, Flaschenhalter, Flasche, das passende Trikot, Kappe... und Radschuhe aus der Zeit. Ist doch irgendwie schlüssig.
Darüber hinaus bedingt die aktuelle Begeisterung fürs Thema, dass mich ein Buch mit dem entsprechenden Cover im Buchladen regelrecht anspringt und weil es sich ziemlich gut liest, wird ein Weiteres des Autors direkt online bestellt, immerhin als Gebrauchtexemplar.

Überraschend dabei... 
28 % der Gesamtinvestition macht das Rad aus.. nur?
20 % habe ich in den Fahrradläden vor Ort gelassen
18 % mussten online gekauft werden, da es ja eben genau diese eine Kappe und genau das Trikot sein mussten
32 % hätte ich im Laden vor Ort kaufen können... habe ich aber aus Bequemlichkeit... oder weil es halt schnell gehen sollte online bestellt

Das neue Rad mag ich sehr... es fährt sich toll. Ich bereue keinen Cent den ich dafür hingelegt habe, freue mich daran, wenn altes neues Leben einghaucht bekommt. War überrascht wie gut der örtliche Handel ausgestattet ist und bin ganz stolz auf mich, dass ich Bremszüge und Hüllen ganz allein getauscht habe und wenn wir es jetzt noch im sommer nach 60 bergreichen kilometern erfolgreich über die ziellinie schaffen.. um so besser.

Und doch lohnt es sich glaube auch in der größten Shoppingeuphorie kurz inne zu halten und einmal nachzudenken. Brauche ich das wirklich? Gefällt es mir wirklich? Muss es neu sein? Muss es sofort sein? Gibt´s das nicht auch im laden vor ort?

Konsum an sich finde ich nicht schlimm... soll doch jeder mit seinem Geld machen was er will. Aber ein bisschen Umsichtigkeit kann nicht schaden.

1. April 2018

gesammeltes... ostergeschenk für die kleinste

ein osterhase passend zur eichhörnchenfamilie, eine oderhasengeschichte.. etwas buntes.
sylvanian families - hasen, frohe ostern pauli - bilderbuch, lamy 3 plus - buntstifte

gesammeltes... ostern


10. März 2018

wohnliches... magnolienzweig

zum samstagabend gäste erwartend in den wochenendeinkauf gestürzt und keine halbe stunde später wieder daheim in der tür gestanden. ohne einkäufe versteht sich... dafür mit einem riesen ast in der hand.

eigentlich, sollten es ja nur ein paar neue blümchen für die vase werden. und ist die gärtnerei um die ecke zuletzt garant für allerlei wunderbares gewesen, gefiel diesmal nichts auf anhieb... mit einer ausnahme. zwei riesige äste einer manolie, blühend in voller pracht. der kleinere davon wurde eingepackt. der größere, hätte vermutlich gar nicht ins auto gepasst.



24. Februar 2018

samstagskaffee... lenkerbandwickelei

wochenende für wochenende wird gerade am radl geschraubt. alte laufräder mit den bestellten neuen mänteln unter der woche im örtlichen fahrradgeschäft abgeholt, fehlt noch das lenkerband.
weiß, gelocht... wie in alten zeiten oft gesehen, ist doch die entscheidung längst gestroffen, weg vom hellbrauenen leder hin zu einer schlichteren schwarz-weiß optik. der ein oder andere wird davon ausgehen, dass eigentlich gar nichts anderes zu erwarten war... doch so klar war mir das nicht.
gewickelt habe ich zuvor noch nie... da das netz voll von anleitungen ist, sollte das aber irgendwie zu machen sein.

17. Februar 2018

#samstagskaffee... fahrradschrauberei

bremzüge und -hüllen sind getauscht, der neue sattel montiert und die laufräder warten beim fahrradladen darauf neue mäntel zu bekommen....





12. Februar 2018

wochenrückblick... kw06


gesehen…  `an eames celebration´ im vitra design museum.
gehört… die reste eines krimi-hörbuches. vertreibt die zeit im auto ganz wunderbar.
gelesen... das flow magazin. immer noch unsicher, was ich wirklich davon halte, habe ich es jetzt das zweite mal für eine lange fahrt gekauft und mich eigentlich ganz gut unterhalten gefühlt.
getan… mit einem jahr verspätung geschenke für eine nicht mehr ganz so kleine fertiggestellt.

gegessen… käsefondue... testessen. man muss ja schauen, was man seinen gästen vorsetzt.
gedacht… vier wochen zuckerfrei... hmmm. müsste eigentlich gehen. muss nur irgendwie die brauseherzen, die gerade ganz hoch im kurs stehen irgendwie im konzept unter bekommen.
gekauft… faltenrock, weiße bluse, handtasche, schirm und der rote lippenstift waren vorhanden. so fehlte marry poppins nur noch ein schwarzes hütlein und eine rote schleife. faschingskostümzutaten für unter 10 euro.... und ein fahrrad. aber dazu ein ander mal mehr.
geklickt…  kleinanzeigen, kleinanzeigen, kleinanzeigen... mein neues hobby *grübel* 


nach einer wunderbaren idee von fräulein julia.

2. Februar 2018

wohnliches... mehr licht ins dunkel



ganz ganz langsam scheinen die tage länger zu werden. da ist es morgens nicht mehr ganz finster oder außerhalb des büros nicht nur dunkel...
das neue regal ziert ein noch neuerer spot. gebraucht erstanden für ganz kleines geld. ein ganz einfacher spot mit klemme und einer schlichtschönen schraubfeststellung. osram, aus den sechzigern.






28. Januar 2018

#samstagskaffee... shelfie

zwischen den jahren bei den kleinanzeigen ein regal entdeckt. string, schwarze leitern, bretter aus teak, zeitschriftenablage... freundlichst hin und her geschrieben, bis die anzeige gelöscht war. ob mir jemand anders zuvor kam oder das regal vielleicht doch einfach zu günstig angeboten wurde? wir werden es nie erfahren. die idee das sideboard nach oben hin zu ergänzen, hatte sich aber festgesetzt.


abend für abend anzeigen geblättert. teak ist längst vom markt. die zeitschriftenablage nicht allzu verbreitet. gefällt mir das teak überhaupt an der wand? ist es nicht schöner dem sideboard seine stellung zu lassen und das drumherum bei weiß zu belassen...




irgendwann ist dann immer genug gegrübelt. da müssen fakten geschaffen werden. online bestellt, nach wenigen tagen geliefert, samstag abend montiert... braucht das foto bis es sonntags wieder hell ist. 

15. Januar 2018

wochenrückblick... kw02



gesehen… alle wichtigen sehenswürdigkeiten von paris in unter zwei stunden. und dabei die meisten strecken zu fuß gemacht. 18.000 schritte hatte der schrittzähler am abend auf der uhr.


gehört… vogelgezwitscher... man könnte fast meinen es wird frühling.


gelesen... noah. als zeitvertreib gar nicht schlecht.


getan… dienstreise nach paris.


gegessen… einen burger mit fritten und kleinem bier für über dreissig euro.


gedacht… immerhin war er sehr gut!



gekauft… tickets... vom flughafen in die stadt, von der stadt nach außerhalb, den rest zum verantstalungsort mit dem bus. und alles wieder zurück... tickets kaufen, kann ich jetzt. sogar am schalter und auf französisch *hüstl* ... und sneaker in rosa.



geklickt… `project feel good´ auf happy serendipity. lous blog verfolge ich schon ewig und bin sehr gespannt, was sie sich da ausgedacht hat.


nach einer wunderbaren idee von fräulein Julia.

13. Januar 2018

#samstagskaffee... auf eine neues


altes sideboard an neuer stelle, alter stoff zu neuem kissen und ein neues buch von den kollegen des alten jobs...
das neue jahr, ganz anders, ein bisschen auch so wie vorher. manchmal ganz toll, manchmal total anstregend.


... einfach mal überraschen lassen.




1. Januar 2018