6. Oktober 2018

#samstagskaffee ...zimtschneckchen

ziiimtschnecken, große leidenschaft. auf der radltour richtung kopenhagen verging kein tag an dem nicht zumindest eine verputzt wurde. fluffiger hefeteig, zimtig süß und butterig klebrig... lecker!

und wenn man sie ganz klein backt... haben sie auch eigentlich fast gar keine kalorien. zimtschneckchen aus dem mini-muffinblech, ein haps und weg.


2. Oktober 2018

#plasticfreejuly ...Fazit nach 30 oder noch viel mehr Tagen

Das hat was noch gefehlt... aber 30 Tage? Eigentlich sind es dann doch etwas mehr geworden. Der Juli ist lange vorbei, daher die Frage was bleibt?

Für den Plastikmüll der 1. Woche tatsächlich ein Joghurtpfandglas. In Woche 2 ärgerte ich mich über den 1l Joghurt-Eimer, den ich noch im Juni gekauft hatte... war doch voher nicht leer geworden, so dass ich Ihn nicht heimlich noch entsorgen konnte bevor das ganze los ging.
Merkt ihr was... mich selbst veräppeln kann ich.

Immerhin beginnt man mal darüber nachzudenken

Medikamentenverpackungen werden sich wohl auch zukünftig nicht vermeiden lassen. Kontaktlinsen (immerhin "nur" Monatslinsen) und das dazugehörige Reinigungsmittel möchte ich auch nicht missen. Ja, man kann auch einfach eine Brille tragen. Über Jahre hinweg. Mach viel weniger Müll. Habe ich auch gemacht... etwa seit meinem 2. Lebensjahr. Nach fast 30 Jahren endlich das Gefühl zu haben auch ohne auszukommen, das gebe ich nicht mehr her.

Doch Kontaktlinsenverpackungen sind nicht alles...

Der größte Frustmoment war vermutlich als ich irgendein Online-Versand-Päckchen ausgepackt habe. Ein großer Umschlag mit reichlich Luftpolsterfolie. Feinsäuberlich getrennt, Papier zu Papier, Folie in Glas... uargs... nimmt die viel Platz weg. Und viel schlimmer... hätte man den Umschlag nicht einfach in den Schrank legen und beim nächsten mal weiter benutzen sollen?

Vielleicht ist das der Trick vom guten Recycling

Nicht erst daüber nachzudenken was damit passiert es Müll ist, sondern von vorneherein verhindern, dass es Müll wird.
Was ich nicht wegwerfe, wandert nicht in den Müll... Hoch lebe der Messie-Bude. Aber so war das natürlich nicht gemeint. Benutze ich den Briefumschlag ein weiteres Mal, nutze ich Pfand statt Einweg, kaufe ich gebrauchtes... reduziere ich Müll. 
Und... was ich nicht kaufe, wandert nicht in den Müll. Loses Obst und Gemüse statt in Folie. Einfach mal weniger unnützen Kram kaufen, spart Geld und Müll und jede Menge Ressourcen bei der Herstelltung.

Im Oktober das Fazit für den #plasticfreejuly zu veröffentlichen wirkt auf den 1. Blick etwas planlos. War auch nicht wirklich so geplant. Aber wie blödsinnig wäre es nach 31 Tagen Fleißarbeit wieder zu gewohntem zurückzukehren... sollte man nicht lieber einfach damit weitermachen?

29. September 2018

#samstagskaffee ... la fiancée



Eigentlich wollten wir uns die Stadt anschauen, ins Getümmel stürzen... uneigentlich stellten wir fest, dass wir an diesem hochsommerlich warmen Tag Ende September in Toulouse nicht die Einzigen mit diesem Plan waren.
Guter Kaffee ist dann immer erst mal ein Plan ... la fiancée, toulouse

18. August 2018

#samstagskaffee ...pflanzenkindergarten

der beginn einer kleinen pflanzenzucht... mal schauen was daraus wird.


23. Juli 2018

#plasticfreejuly ...F wie Fazit nach 20 Tagen

Das erste Fazit ist schon ein paar Tage her... Der kurze Blick nach hinten, der kurze Blick nach vorn... Was habe ich geändert? Was davon wird vielleicht auch zukünftig geändert?

plastikfrei gleich plastikfrei?

Der #plasticfreejuly ist für mich vor allem der Versuch Einwegplastik und Einwegverpackungen zu reduzieren. Klar könnte ich versuchen allen Kunststoff aus meinem Umfeld zu verbannen, aber das muss ja nicht sein. Warum sollte ich eine Plastikdose wegwerfen, die noch völlig in Ordnung ist und in ihrer Herstellung auch schon Ressourcen benötigt hat? Noch dazu würde ich sie durch eine Edelstahldose ersetzen, die zwar sehr schick ist, dafür aber jede Menge kostet und auch erst einmal produziert werden muss.

Freibrief für den Shoppingrausch?

Was gibt es nicht alles tolles zu kaufen. Megaschicke ToGo-Becher... Edelstahlbrotdosen, Kühlschrankaufbewahrungsdosen, Eiswürfelbehälter aus Edelstahl... Und gekauft habe ich bisher nichts davon. Klappte nämlich alles mit den Sachen die eh schon da waren. Und wenn ich mal irgendwann Lust habe doch noch etwas neues zu kaufen... dan kann ich ja immernoch auf die schicken nachhaltigen Onlineshops und deren Produkte zurückgreifen.

Und was klappt so gar nicht?

Ganz große Schwäche? Süßkram. Im Büro ist so lange alles gut bis fies und hinterhältig das Nachmittagstief um die Ecke schaut. Die Kaffeetasse zum Automaten mitnehmen ist kein Ding... der nebendran stehende Süßigkeitenautomat schon. Alles fein in Plastik verpackt und damit momentan Tabu. Bleibt nur, kurz vor drei, bevor die Cafeteria schließt noch irgendein loses süßes Teilchen zu schnappen. Dennoch sammeln sich im Müll-Glas zwischenzeitlich Studentenfutter-, M&M´s- und Bonbontütchen. Gesünder wäre sicherlich etwas Obst mitzunehmen... klappt aber irgendwie nicht.


Motivation?

Was auch überhaupt nicht klappt... ist, wenn es schnell gehen muss. Schnell einkaufen, keine Motivation auf rum Gesuche und Diskussionen an der Fleischtheke. Schnell noch ein Wasser im Supermarkt mitnehmen... Einwegplastikpfandflasche.


Und jetzt...

Puh... ganz ehrlich... keine 20 Tage und ganz viel Luft ist raus. Das Thema beschäftigt mich weiterhin. Ich beginne nicht nur darüber zu bloggen, sondern rede mit anderen darüber. Milch im Tetra-Pack kann ich mir gerade gar nicht mehr vorstellen zu kaufen, der Kaffee schmeckt auch besser... aber sonst... liegt da noch ein hartes Stück Arbeit vor mir. Das was Anfang des Monats wie ein Spiel wirkte, wird gerade zu Arbeit.

20. Juli 2018

persönliches... vom Sommer

Sone, Sonne, Sonne... was für ein Sommer. Die perfekten Voraussetzungen für laue Sommerabende im Garten. Kalter Weißwein, Kerzenschein eigentlich gar nicht so schwer.

Und stattdessen hängen in Gedanken noch in dem was heute im Büro war oder morgen sein wird. Hetzen durch die Woche, hängen Abends vor dem Fernseher und wundern uns, dass schon wieder Freitag ist.
Irgendwann wird es draußen wieder nieselig, grau und kalt sein und wir werden unsere Laune aufs Wetter schieben, ohne uns bewusst zu sein, dass wir trotz Traumwetter nicht weniger quengelig waren.

Genießen würde ich ihn so gerne, die langen Tage bewusst erleben, Erinnerungen schaffen und speichern. Vielleicht ist das aber auch zu viel gewollt. 

19. Juli 2018

#plasticfreejuly ... M wie Milchprodukte

Milch ist einfach... statt dem Tetra-Pack eine Pfandglasflasche, gibt es eigentlich in allen Supermärkten. Bei machen Landwirten gibt es zwischenzeitlich sogar Milchtankstellen zum selberzapfen. Joghurt im Pfandglas stellt auch kein Problem dar.

 Schwieriger wird es bei den anderen Milchprodukten

FETA gibt es im Glas, meist aber in Öl oder zumindest gewürzt. Wer das nicht mag findet auf vielen Wochenmärkten Feinkoststände die "losen" Feta anbieten. Aber unbedingt dran denken... eigenen Behälter von daheim mitbringen, sonst landet er wieder in einer Plastikschale.

FRISCHKÄSE hingegen lässt sich aus Naturjoghurt ganz leicht selber machen. Auf der Seite von Kuechenchaotin ist wunderbar geschrieben wie das mit Hilfe von Mulltuch und Sieb funktioniert. Alternativ gibt es dafür auch den passenden spülmaschinenfesten Behälter mit integriertem Sieb zu kaufen... allerdings aus Plastik.



Das klappt hervorragend... beim nächsten mal würde ich nur etwas weniger Salz nehmen. Die Molke die auf der anderen Seite des Siebs übrig bleibt kann man trinken. Schmeckt dank dem Salz wie etwas sehr dünner Ayran.

Wer sich an selbstgemachten MOZZERELLA versuchen mag klickt sich rüber zur  Süddeutschen. Klingt spannend... Keine Lust auf experimente und weder Lab noch Rohmilch im Hause, dann vielleicht besser auch auf dem Wochenmarkt suchen.

Rezepte für SAUERRAHM und CREMÉ FRAICHE gibt es bei Quark-im-Pfandglas... klingt auf jeden Fall ganz einfach und rettet die Flammkuchen Futterei. Wobei der selbstgemachte Frischkäse auf dem Flammkuchen auch ganz gut funktioniert. 

Ach und BUTTER... entweder im Hofladen oder Supermarkt in Pergament kaufen, oder Sahne in ein Schraubglas füllen und schütteln, schütteln, schütteln. Mit dem Rührgerät geht das natürlich auch. Mit der Zeit trennt sich die BUTTERMILCH, die festen Anteile im Tuch ausdrücken... fertig.

Alle anderen maulwurfshügelig Posts zum #plasticfreejuly sind hier zu finden.